Änderung des Online-Casino-Gesetzes in Nordrhein-Westfalen nimmt nächste Schritte
Bianca Bauer · Jul 27, 2026

Änderung des Online-Casino-Gesetzes in Nordrhein-Westfalen nimmt nächste Schritte

Nordrhein-Westfalen hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Online-Casino-Gesetzes (OCG NRW) vorgelegt, der im Mai 2026 erstmals im Landtag beraten wurde und am 10. Juli 2026 vom Innenausschuss mit Änderungen zur Annahme empfohlen wurde, wodurch sich der Weg für bis zu fünf Dienstleistungslizenzen für private Anbieter von Online-Casino-Spielen öffnet, einschließlich der Live-Übertragung von Dealer-geleiteten Spielen aus physischen Casinos, und dies geschieht im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, um das regulierte Angebot in dem Bundesland auszubauen.
Hintergrund des Gesetzentwurfs
Der Entwurf knüpft an den 2021 geschlossenen Glücksspielstaatsvertrag an, der bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen für Online-Glücksspiel geschaffen hat, während Nordrhein-Westfalen nun landesspezifische Ergänzungen plant, die private Betreiber stärker einbinden sollen, und der Innenausschuss hat nach der ersten Lesung im Mai 2026 die Annahme empfohlen, damit der regulierte Markt für Online-Casino-Spiele erweitert werden kann.
Details zu den geplanten Lizenzen
Der Entwurf sieht vor, dass künftig bis zu fünf Dienstleistungslizenzen an private Betreiber vergeben werden können, die Online-Casino-Spiele anbieten, und dabei ist die Live-Übertragung von Spielen mit Dealern aus stationären Casinos ausdrücklich vorgesehen, was den Zugang zu regulierten Angeboten erweitert und gleichzeitig an die Vorgaben des Staatsvertrags von 2021 anknüpft.
Der legislative Ablauf bis Juli 2026
Im Mai 2026 erfolgte die erste Lesung des Gesetzentwurfs im nordrhein-westfälischen Landtag, woraufhin der Innenausschuss am 10. Juli 2026 die Annahme mit Änderungen empfahl, und dieser Schritt ebnet den Weg für die weiteren Beratungen, während die Verknüpfung mit dem bestehenden Staatsvertrag von 2021 die Grundlage für die Erweiterung des regulierten Online-Angebots bildet.

Der Entwurf zur Änderung des Online-Casino-Gesetzes wird in diesem Dokument des Landtags näher beschrieben, und er zielt darauf ab, private Betreiber durch die neuen Lizenzmöglichkeiten in den regulierten Markt einzubinden, ohne dass dabei von den bundesweiten Vorgaben des Staatsvertrags von 2021 abgewichen wird.
Verbindung zum Glücksspielstaatsvertrag von 2021
Der Staatsvertrag von 2021 hat bereits eine gemeinsame Basis für das Online-Glücksspiel in Deutschland geschaffen, und die aktuelle Änderung in Nordrhein-Westfalen ergänzt diese durch landesspezifische Regelungen, die bis zu fünf Lizenzen für private Anbieter ermöglichen, während die Live-Streaming-Option aus physischen Casinos als zusätzliches Element integriert wird.
Ausblick auf die weiteren Schritte
Nach der Empfehlung des Innenausschusses am 10. Juli 2026 stehen nun die nächsten parlamentarischen Beratungen an, und der Gesetzentwurf soll das regulierte Online-Casino-Angebot in Nordrhein-Westfalen gezielt erweitern, indem private Betreiber stärker einbezogen werden und gleichzeitig die Vorgaben des Staatsvertrags von 2021 eingehalten bleiben.
Schlussfolgerung
Die vorgeschlagene Änderung des Online-Casino-Gesetzes in Nordrhein-Westfalen, die im Mai 2026 erstmals beraten und am 10. Juli 2026 vom Innenausschuss zur Annahme empfohlen wurde, schafft die Voraussetzungen für bis zu fünf Dienstleistungslizenzen für private Betreiber von Online-Casino-Spielen mit Live-Übertragungen aus stationären Casinos und folgt dabei dem Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, um das regulierte Angebot auszubauen.